Im November 2002 gründeten Manfred Eichel (ehemals ZDF/„Aspekte“),
Hans-Juergen Fink (Hamburger Abendblatt), Claus Friede (kultur-port.de),
Dieter Kosslick (Berlinale) und Poldi Eidenhammer den kulturklubHH.
Nachdem im August 2005 unsere beiden Berliner Kollegen Manfred Eichel und
Dieter Kosslick den kulturklubHH verlassen haben, sind Catarina Felixmüller
(NDR 90,3) und Elmar Lampson (Hochschule für Musik und Theater) als
Gastgeber dazu gekommen. Seit Januar 2008 arbeitet auch Christoph
Becher (Elbphilharmonie) im Gastgeber-Team mit.
Der kulturklubHH ermöglicht zwang-,
aber nicht folgenlose Begegnungen zwischen bereits etablierten und jungen,
weniger bekannten Künstlern, Kulturmanagern, Journalisten und
Kulturvermittlern. Wichtig ist es für uns, in diesem Gesprächsforum eine
kreative Vernetzung der unterschiedlichen Teilszenen und Schwesterbereiche der
Kultur zu initiieren. Es sollen unerwartete Begegnungen möglich werden,
Gespräche, aus denen sich Kontakte entwickeln, die später - wie auch immer -
genutzt werden können.
Wir laden zu den Klubtreffen deshalb
kreative Menschen ein aus den Bereichen: Theater, Film, Musik, bildende Kunst,
Fotografie, Literatur, Architektur, Design, Lehrer von Fach- und Hochschulen,
Galeristen, Museumsleute, Kulturmanager, Journalisten, Medienvertreter,
Veranstalter, Kulturpolitiker, Sponsoren und Mäzene aus der Wirtschaft.
Eingeladen werden aber nicht nur Hamburger, sondern auch Gäste aus dem Umland
zwischen Kiel, Berlin bis nach Osnabrück. Wir verschicken zu jeder
Veranstaltung etwa 500 Einladungen und haben durchschnittlich 280 Gäste.
Wir wollen, dass der kulturklubHH
ein Forum für die Kultur ist, mit all ihren Facetten von der Produktion von
Kunst und Kultur bis zur Kulturpolitik. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass
es einen Mangel an Kommunikation gibt, selbst zwischen den einzelnen
Schwesterbereichen der Kultur. Diese Lücke wollen wir schließen. Die Kultur,
ein hochgradig wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens, muss
sich bemerkbar machen. Daher versuchen wir, durch unsere Initiative effektvolle
Kommunikationsformen für die Kultur zu entwickeln. Jede Kommunikation ist
allerdings nur so gut wie das, was diejenigen einbringen, die sich an dieser
Kommunikation beteiligen. Daraus folgert: Es muss letztlich unser Ziel sein,
dass der kulturklub HH selbst Themen und Kultur hervorbringen sollte.
Wir wollen Gäste, die an Inhalten
und Gesprächen interessiert sind. Daher nehmen wir die Gästeliste besonders
ernst und pflegen unseren Verteiler sorgfältig. Wir laden nicht mehr ein, wenn
jemand mehrmals nicht auf Einladungen reagiert hat (zu- oder Absage) und
nicht zu den Veranstaltungen gekommen ist. Auf Grund der hohen Nachfrage sind
wir derzeit nicht in der Lage, Nachrücker in die Gästeliste aufzunehmen. Wir
haben aber eine Warteliste eingerichtet.
Eine Vorankündigung zu den
zweimonatlichen Treffen und die Einladungskarte verschicken wir per E-Mail. Die
Rückmeldung hilft uns bei der Einlasskontrolle.
Beim kulturklubHH gibt es
folgende fest stehende Elemente:
- einen
Vortrag eines bekannten und interessanten Kulturmenschen oder ein
moderiertes Gespräch zu einem brennenden, mindestens aber aktuellen Thema,
das die Kulturszene beschäftigt.
- ein
Künstler, Designer oder Architekt oder Gruppen aus den unterschiedlichen
Kulturgenres sollen die Chance bekommen, sich und ihre Arbeit diesem
interessierten, fachkundigen und multiplikatorisch begabten Publikum
vorzustellen.
Die Auswahl der sich präsentierenden
Künstler, Designer oder Architekten erfolgt durch Claus Friede (Claus
Friede*Contemporary Art). Es besteht die Möglichkeit, sich direkt beim
kulturklubHH zu bewerben. Die Auswahlkriterien verbleiben weiterhin bei Herrn
Friede.
Der Rahmen sollte das Zwanglose, Nicht-Etablierte, Überparteiliche der Veranstaltung
spiegeln.